Österreich - FPÖ fordert Verbot eines "faschistischen Islam"

Salzburg (Reuters) - In Österreich fordert die rechtspopulistische FPÖ ein Verbot von Symbolen, die für einen extremistischen Islam stehen.

Das Land brauche ein Gesetz, das einen faschistischen Islam verbiete, sagte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Samstag vor tausenden Anhängern auf dem Neujahrstreffen seiner Partei in Salzburg. Ein Parteisprecher erklärte auf Nachfrage, es gehe dabei um ein ähnliches Gesetz, wie es in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg zum Verbot von Nazi-Symbolen erlassen worden sei.

Strache sagte zudem, Österreich sollte keinerlei Zuwanderer mehr aufnehmen. Vor wenigen Tagen hatte der Vizekanzler und Chef der konservativen ÖVP, Reinhold Mitterlehner, erklärt, er wolle die für 2017 festgelegte Obergrenze von 35.000 Asylanträgen auf etwa 17.500 halbieren. Sexuelle Übergriffe und eine steigende Zahl straffälliger Asylwerber hätten die Situation verschärft.